LebensWert

Sicherheit schaffen. Würde wahren. Beziehungen schützen.

Krisensituationen gehören in vielen pädagogischen, sozialen und pflegerischen Einrichtungen zum Alltag, und auch in Familien kommen sie vor. Wenn Menschen sich nicht mehr anders zu helfen wissen, kann es zu körperlichen Übergriffen kommen. In diesen Momenten zählt, was der eigene Körper unter Stress abrufen kann.

Viele Deeskalationsangebote bleiben beim Gespräch. Kommunikation ist wichtig, sie stößt aber dort an Grenzen, wo die körperliche Unversehrtheit in Gefahr ist. Hier setzt SIHM an. Im Training werden Schutz-, Interventions- und Haltemaßnahmen in vielen Wiederholungen an möglichst realistischen Situationen geübt, nicht nur besprochen.

So wenig Eingriff wie möglich, so viel Schutz wie nötig.

Wofür SIHM steht

SIHM steht für Schutz-, Interventions- und Haltemaßnahmen zum Selbstschutz, zum Schutz Dritter und zum Schutz der Menschen in einer Ausnahmesituation. Die Techniken sind an der Körpermechanik ausgerichtet und in einen klaren Rahmen eingebettet. Sie sind rechtlich eingeordnet, dosiert und beziehungsorientiert.

SIHM ist kein Kampfsport und kein Selbstverteidigungskurs. Körperliche Intervention steht immer am Ende der Eskalationsleiter, wenn alles, was vorher möglich ist, nicht greift. Sie ist nie ein Machtinstrument. Eine Situation soll sich wieder beruhigen können, ohne dass jemand das Gesicht verliert.

Die Angebote

Aus der Praxis für die Praxis

Hinter SIHM steht Anja. Sie ist Heilerziehungspflegerin, Sozialpädagogin (B.A.) und hat einen Master in Organisations- und Personalentwicklung. Im Wing Tsun hat sie den 4. Schülergrad. Seit über 20 Jahren arbeitet sie mit Menschen mit Behinderung, die in bestimmten Situationen mit herausforderndem Verhalten reagieren. Zuletzt war sie Verwaltungsleiterin eines Trägers der Eingliederungshilfe und war dort auch für die internen Schulungen zur körperlichen Deeskalation verantwortlich. Sie kennt die Arbeit also aus der Gruppe und aus der Leitung.

Für Einrichtungen der Eingliederungshilfe kann das Training den praktischen Teil des Gewaltschutzkonzepts nach § 37a SGB IX mit Leben füllen. Und es folgt der Empfehlung der DGUV, Abwehr- und Interventionstechniken systematisch zu erlernen und regelmäßig zu üben, und zwar schonend, ohne Schmerzzufügung und beziehungserhaltend.

Sicherheit entsteht durch Haltung, nicht durch Macht.

Klingt nach dem, was dein Team braucht?

Formate, Preise, Termine und Stimmen aus der Praxis findest du auf der Webseite von SIHM Training.

Zu SIHM Training Termine